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Amahame, Amahame, Amahame, ...

Autor: SarahN | Datum: 13 September 2016, 23:38 | 0 Kommentare

Fakten, Fakten, Fakten...

INTERINETI (INTERNET)

Für das Internet und generell telefonieren gibt es hier verschiedene Anbieter, zum Beispiel "Tigo", "MTN" oder "Airtel". In Kigeme sind Tigo und MTN weit verbreitet, da Airtel noch so eine Art "Newcomer" ist. Ich benutze Tigo & MTN, so wie die meisten hier 2 oder 3 SIM Karten besitzen. Tigo benutze ich für mein Handy, da es billiger als alle anderen ist. Dafür ist das Internet aber auch dementsprechend schlecht. MTN benutze ich für meinen Laptop mit Hilfe eines Modems. Es bietet besseres Netz, ist dafür aber auch teurer. Generell ist die Verbindung in meinem Haus nicht das Gelbe vom Ei und deshalb setze ich mich manchmal abends auf die Stufen vor der Kirche um besseren Empfang zu haben Smile

AMASHYANYARI (STROM)

Der Strom ist machmal am Tag für ein paar Minuten weg, eher abends ab 19/20Uhr für kurze Zeit in dem Dorf. In meinem Haus in der Diözese sind bis jetzt erst ein paar Stromausfälle deutlich für mehrere Stunden spürbar gewesen.

AMAZI (WASSER)

Das Wasser in meinem Haus bleibt morgens und/oder abends gerne mal weg, wobei ich immer einen großen Kanister mit Leitungswasser in meinem Haus gefüllt habe. Das einzig Nervige ist, dass ich kein Wasser in der Küche habe. Mittlerweile kann ich den Hahn in meinem Hintergarten nutzen um mit einem Nagel den Hahn aufzudrehen und Wasser zu holen. Vorher musste ich immer 30-60min die Kanister mit Hilfe eines Topfes befüllen.

KLIMA

Das Klima in Kigeme ist sehr angenehm, morgens und abends kühl (im Moment ist Regenzeit), in der Mittagssonne so heiß wie an einem heißen Tag in Essen und ich habe mich schon 2 Mal ordentlich im Gesicht und an den Armen verbrannt Laughing Der Regen kommt immer erst ab dem Nachmittag mit Donner und Blitzen und bleibt manchmal über Nacht. In Kigali ist es ab 9Uhr schon drückend heiß. In der Stadt staut sich die warme Luft und man kommt nicht dran vorbei ziemlich zu schwitzen (mehr dazu: http://momo.vem-freiwillige.de/).

URUMURI na UMWIJIMA (LICHT und DUNKELHEIT)

In Kigeme wird es ab 5Uhr morgens hell und die Arbeiter stehen auf, ich ebenfalls, weil ich dann nicht mehr schlafen kann. Ab 18Uhr beginnt die Dämmerung und JEDEN TAG, auch wenn man es nicht glauben kann, um 18:30Uhr stockdunkel. Das geht hier so schnell, dass man es kaum bemerkt und sich fast erschreckt, wenn es plötzlich stockduster ist und man auf die Uhr schaut und es gerade mal halb sieben ist.

GUSUHUZA (GRÜßEN)

In Kigeme ist es üblich, genau wie in Deutschland, üblich zu grüßen, überall wo man hingeht. An das darauffolgende Händeschütteln (oder Umarmen und Händeschütteln bei engeren Freunden) habe ich mich schon gewöhnt. In meiner kurzen Zeit hier konnte ich schon beobachten, dass Personen mit einem höheren Status als man selbst (Pastor, Bischof, ...) ganz normal mit der rechten Hand gegrüßt werden, wobei die linke Hand den rechten Arm stützt. Es ist ein Zeichen des Respekts und selbst ich werde sehr oft so gegrüßt, obwohl ich nur eine Freiwillige bin.

AMAFARANGA (GELD)

Ein Euro ist umgerechnet ca. 800RWF. Das wechselt allerdings von Tag zu Tag zwischen 800RWF und 900RWF. Von der VEM bekomme ich für meine Verpflegung 80€=64.000RWF/Monat in zwei Halbjahresraten. Damit komme ich hier gut zurecht.

Ich hoffe das hat euch einen kleinen Einblick in mein Leben hier in Kigeme gegeben Wink

PS: habe neue Bilder hochgeladen!

Murakoze cyane! (Vielen Dank!)

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